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Die „Kluft“ zwischen Hightech und TraditionStand: 08.10.2010  
Die „Kluft“ zwischen Hightech und Tradition –
Bayerns Zimmerer profitieren von der Leistungsfähigkeit und der Entwicklung ihres Berufsstandes


Klimaschutz und Energieeffizienz sorgen für eine stabile Auftragslage im bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbe. Rückenwind bekommen sie vor allem durch die energetische Sanierung.


„Wir spüren deutlich, dass die Zeit des klassischen Dachstuhlbaus vorüber ist“, betont der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks Peter Aicher auf dem Holzbaugewerbetag 2010 in Würzburg und erläutert, dass künftig die gesamte Gebäudehülle im Fokus der Zimmererarbeiten steht. 

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Weitere Meldungen

 
06.09.2010 Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen in Bayern, seit einem guten Jahr fülle ich nun das Amt des Präsidenten des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes aus. In einem ersten Rückblick kann ich feststellen, dass mir diese Position sehr viel Spaß macht. Eine Vielzahl von Veranstaltungen konnte ich für das Bayerische Zimmererhandwerk wahrnehmen und hierbei erste Akzente setzen.

Die Repräsentanz in der Öffentlichkeit ist für die Steigerung des Bekanntheitsgrades unseres Handwerks von besonderer Wichtigkeit. Auch die Kontaktaufnahme und Pflege von politischen Beziehungen möchte ich weiter ausbauen und danke an dieser Stelle dem Fachbereich Unternehmerfrauen, der uns tatkräftig bei dieser Arbeit unterstützt.

Die Anerkennung, die ich von den Betrieben, Innungen und Fachbereichen bislang erhalten habe, stärkt mich in meiner Arbeit und zeigt gleichzeitig, dass der Zusammenhalt im Bayerischen Zimmererhandwerk gewachsen ist. Wie können wir diesen Zustand sowie das Engagement unseres Klimaschutzhandwerks in der Öffentlichkeit demonstrieren? Die Antwort: Nehmen Sie teil an unserem Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2010 in Würzburg!

Nicht nur eine Teilnahme von namhaften Politikern, sondern insbesondere auch an der Zahl der Teilnehmer wird der Einfluss einer Branche in der Öffentlichkeit gemessen. Am 8. und 9. Oktober 2010 wird ein attraktives Programm umgesetzt, um dem Anspruch nach ständiger Fort- und Weiterbildung gerecht zu werden. Daneben besteht selbstverständlich ausreichend Zeit, Kolleginnen und Kollegen aus allen Regierungsbezirken kennen zu lernen und sich über aktuelle Fragen auszutauschen.

Zeigen wir in Würzburg Flagge getreu unserem Motto für 2010 „Holz baut Zukunft“.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Ihr
Peter Aicher
 
10.08.2010 Aussergewöhnliche Holzbauten gesucht
Bis 30. September können Architekten, Bauingenieure und Bauherren seit 2006 fertiggestellte Bauwerke für den „Holzbaupreis Bayern 2010“ anmelden. Das hat Forstminister Helmut Brunner in München mitgeteilt. Der Wettbewerb zielt in erster Linie auf vorbildlich konstruierte, umweltfreundliche und kostengünstige Bauten ab. „Solche beispielhaften Projekte geben dem Holzbau wichtige Impulse, weil sie Bauherren und Architekten als wertvolle Anschauungsobjekte dienen“, sagte der Minister.

Für ihn liegen die Vorteile der Verwendung von Holz auf der Hand: Es ist ein lebendiger Baustoff mit hervorragenden baubiologischen und technischen Eigenschaften, leicht zu bearbeiten, schall- und wärmedämmend und als nachwachsender Rohstoff in großen Mengen und ohne weite Transportwege verfügbar. Außerdem hat Holz eine unschlagbare Ökobilanz: Ein Kubikmeter entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums eine Tonne Kohlendioxid. „Wer in Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, so der Minister.

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Foto: Forstminister Helmut Brunner (Bildnachweis: BStMELF)
 
03.08.2010 Unterrichtsprojekt Kirchenburg Mardisch
In einem von der Europäischen Union sowie der Donat Müller Stiftung des Bayerischen Zimmererhandwerks geförderten Projekt, haben Meisterschüler der Fachschule für Bautechnik in München drei Wochen in Siebenbürgen an der Kirchenburg in Mardisch (Rumänien) gearbeitet.



Das Projekt wird im  kommenden Jahr fortgeführt. Eines ist bereits jetzt schon sichtbar - der Einsatz hat sich vollends gelohnt, denn es wird gelingen die über 700 Jahre alte und unter Denkmalschutz stehende Kirche zu erhalten. Lesen Sie mehr über das spannende und lehrreiche Projekt.

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(Bildnachweis: Kirchenburg-Mardisch - Landeshauptstadt München)

 
29.07.2010 Waldtag Bayern 2010
Beim ersten Waldtag 2008 gelang es erstmals den Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Forstwirtschaft, repräsentiert durch 21 forstliche Verbände und Vereine sowie die Bayerische Staatsregierung, mit der „Weihenstephaner Erklärung zu Wald und Forstwirtschaft im Klimawandel“ die forstlichen Kräfte in Bayern in einer gemeinsamen Plattform zu bündeln. Ein Sinnbild der "Weihenstephaner Erklärung" ist der Klima-Holzwürfel.

Nun laden die Akteure zum Waldtag 2010 ein. Am 27. August steht in Freising-Weihenstephan die Waldnutzung im Fokus - ein Thema, das gegenwärtig kontrovers diskutiert wird. Die Bedeutung einer nachhaltigen Forstwirtschaft soll in der breiten Öffentlichkeit wieder stärker wahrgenommen werden. Letztendlich gilt es, die Balance zwischen den sich scheinbar konkurrierenden Zielen "Naturschutz" und "Waldbewirtschaftung" zu finden.

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(Bildnachweis: Klima-Holzwürfel - Bayerische Forstverwaltung)

 
13.07.2010 Wie steht es in Zukunft um die Holznutzung?
Vom 14. bis 18.07.2010 findet in der Neuen Messe München die INTERFORST 2010 statt. Sie gehört zu den weltweit wichtigsten Fachmessen der Forstwirtschaft. Informationsaustausch, Aufnahme von Kontakten, neueste wissenschaftliche und technische Informationen und ein Überblick über die Marktsituation machen die Veranstaltung nicht nur für Waldbesitzer attraktiv und daher einen Besuch lohnenswert.

Einen besonderen Akzent setzen Bayerische Forstverwaltung und Bayerischer Waldbesitzerverband mit der "Grünen Couch". Sie ist Plattform für prominente Gesprächsrunden innerhalb des Diskussionsforums "Natur.Wald.Technik.", das sich im Schwerpunkt mit Fragen der künftigen Holznutzung beschäftigt.

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(Bildnachweis: Grüne Couch - Bayerischer Waldbesitzerverband)

 
07.07.2010 Gedankenaustausch im Landtag

Auf Initiative von Christine Moser, Vorsitzende des Fachbereichs Unternehmerfrauen im Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, trafen sich die Fachbereichsvertreterinnen am 6. Juli 2010 im Bayerischen Landtag zu einem Gedankenaustausch mit der Arbeitsgruppe Frauen der CSU-Fraktion.

Im Mittelpunkt des Treffens standen Themen auf technischer, betrieblich-familiärer und sozial- und gesellschaftspolitischer Ebene. „Die Anliegen der Unternehmerfrauen des Zimmerhandwerks nehmen wir gern auf und werden sie in die jeweiligen Gremien tragen, damit sie dort diskutiert und bearbeitet werden“, teilte die stellvertretende Vorsitzende der CSU-Arbeitsgruppe Frauen, Angelika Schorer, MdL nach dem konstruktiven Zusammentreffen mit.

Starke Frauen von links nach rechts:
Andrea Haupt, Christine Moser (Vorsitzende), Reserl Sem, MdL, Tanja Hermsdörfer (stellv. Vorsitzende), Margit Aicher, Angelika Schorer, MdL, Erika Görlitz, MdL; Rosmarie Kolb, Christa Matschl, MdL

Bildnachweis: (CSU-Fraktion)

 
24.06.2010 7. Frauen Forum: weiblich, wendig, weltoffen
Vom 18. bis 19. Juni 2010 fand in Ochsenfurt das 7. Frauen Forum 2010 mit über 50 Unternehmerfrauen statt. Das diesjährige Forum, an dem auch Unternehmerinnen aus dem Verband Schweizer Holzbauunternehmer teilnahmen, war durch und durch regional wie international geprägt:

Berufsbildung ohne Grenzen: Da ein Praktikum im Ausland der beste Weg ist, seine fremdsprachlichen, fachlichen und interkulturellen Kompetenzen bereits während der Ausbildung zu erweitern, lernten die Teilnehmerinnen die Chancen, die rechtlichen Aspekte und die Fördermöglichkeiten von Auslandspraktika kennen.

Die Hidden Champions im bayerischen Zimmererhandwerk: Unter dem Motto "Wie deutsch ist das Bayerische Handwerk?" und "Was wir von unseren Nachbarn lernen können" nahmen die anwesenden Damen anschauliche Vergleiche mit anderen Kulturen vor und arbeiteten ihre eigenen Stärken heraus.

Eingebettet in Weinwanderung, Weinprobe und dem Besuch des Mozartfestes in Würzburg traf die Veranstaltung den Nerv der Teilnehmerinnen. Die Kombination aus Vortrag und Workshop brachte viele neue Gedanken zu Tage.

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(Bildnachweis: mikado)
 
15.06.2010 Holz als Baustoff gewinnt immer mehr an Bedeutung
Nach Aussage von Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, verwendet die bayerische Staatsbauverwaltung den nachwachsenden Rohstoff überall dort, wo er in architektonischer, wirtschaftlicher und konstruktiver Hinsicht sinnvoll einsetzbar ist. "Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn die Energieeffizienz wird beim Bauen immer wichtiger", sagte Eck heute bei einem Pressegespräch im Bauzentrum Poing.

Diese guten Klimaeigenschaften von Holz verdeutlich der Klima-Holzwürfel, der zurzeit im Musterhausgelände des Bauzentrums Poing aufgestellt ist. Er symbolisiert die Menge Holz, die in Bayerns Wäldern pro Sekunde nachwächst. "Wir wollen so zukünftige Bauherren dazu bewegen, verstärkt auf den natürlichen Baustoff Holz zurückzugreifen", so Peter Aicher, Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks. Denn zukunftssichere und klimastabile Wälder erfordern eine artgerechte Bewirtschaftung. Dazu gehöre auch, dass Holz gemacht und im Zuge dessen eben Bäume geerntet werden.

Foto v.l.n.r: Martin Fink (Bayerischer Waldbesitzerverband, Staatssekretär Gerhard Eck (Bayerisches Innenministerium), Peter Aicher (Präsident Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks), Robert Morigl (Bayerische Forstverwaltung)

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28.05.2010 Dachdeckungskongress Seminarunterlagen

Allen Innungsmitgliedern stehen die Seminarunterlagen vom Dachdeckungskongress 2010 als kostenfreier Download bereit. Das Paket enthält folgende Unterlagen:

1.) Zusatzmaßnahmen unter Dachziegeln und Dachsteindeckungen
2.) Fachgerechte Ausführung von Unterspann- und Unterdachbahnen und deren Zubehör
3.) Kamine und Abgasleitungen im Dachbereich
4.) Fachgerechte Ausführung von Unterdeckplatten aus Holzweichfasern
5.) Dachdeckerarbeiten aus dem Blickwinkel eines Sachverständigen

[Download 15,7 MB]

Bildnachweis: © Nerlich Images - Fotolia.com

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